Ausstellungen

Rokokowelten

Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung

Kunstgewerbemuseum
21.3.2019 bis auf Weiteres

Das 18. Jahrhundert war das Jahrhundert des Porzellans. Unter Fürsten, Aristokraten und vermögendem Bürgertum war man regelrecht süchtig nach dem »weißen Gold«, man sprach von der »maladie de porcelaine«. Wer sich das exklusive Porzellan nicht leisten konnte, griff zur Fayence, um seine Tafeln, Konsolen, Kaminsimse und Kommoden zu schmücken. Die Neupräsentation der Porzellan- und Fayencesammlung stellt die folgenden Fragen: Wie verlief der Weg des Porzellans von Asien nach Europa? Inwieweit spiegeln sich in der Porzellan- und Fayencekunst die aristokratischen Lebensweisen des Rokoko wider? Welche gestalterischen Besonderheiten gab es, und wie waren die Herstellungstechniken? Dass Porzellan bis heute für Gestalterinnen und Gestalter aktuell ist, wird exemplarisch unter dem Aspekt »Porzellan und 3D Druck« beleuchtet. mehr

Chinese mit Tschinellen (Detail), Königliche Porzellanmanufaktur Berlin, Friedrich Elias Meyer, um 1768 Porzellan mit Aufglasur- und Goldmalerei, © Staatliche Museen zu Berlin, Kunstgewerbemuseum / Fotostudio Bartsch, Berlin